Immunologie
Die körpereigene Abwehr, das menschliche Immunsystem, ist dabei eines der faszinierendsten Systeme in der Natur überhaupt – und gleichzeitig auch eines der komplexesten. So sind die genauen Signalwege und Abläufe bei der Immunabwehr bis heute noch nicht vollständig aufgedeckt. Dennoch haben Wissenschaftler bereits vor vielen Jahren erkannt, dass Immunglobuline zum einen vor Krankheiten wie Hepatitis oder Wundstarrkrampf schützen können und zum anderen auch bestehende Erkrankungen wie angeborene Immundefekte und Autoimmunerkrankungen lindern können.
Der Begriff „immun“ wurde im Bereich der Finanzpolitik schon zu Zeiten Julius Caesars verwendet: Wenn im alten Rom von „immunis“ die Rede war, hieß dies „steuerfrei“, im übertragenen Sinne also „frei sein von etwas“. Der Begriff existiert mit anderen Bedeutungen auch heute noch, so genießen viele politische Amtsträger, Abgeordnete und Staatsoberhäupter „Immunität“, also einen gewissen Schutz vor Strafverfolgung. In der Medizin bezeichnet „Immunität“ die Fähigkeit, Krankheitskeimen zu widerstehen.
Die historischen Ereignisse der Immunologie-Forschung des 19., 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts waren bahnbrechend. Wir laden Sie ein auf eine Reise zu den wichtigsten Charakteren der Immunologie der vergangenen Jahrzehnte, die wesentliche Auswirkungen auf die heutige Diagnostik und Therapie gehabt haben. Dabei stellen wir die Übersichtlichkeit in den Vordergrund, und werden nicht jedes Detail hervorheben.
